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Episode 63 – Was ist Zeit? # Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka

Im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka über die Zeit. Wir schauen aus verschiedenen Perspektiven auf das Thema. Aus Sicht der Physik, der Philosophie und auch aus Sicht der Psychologie.

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Ein Kommentar

  1. Roswitha Steffens Roswitha Steffens

    Z-e-i-t

    Ich, als Schriftmensch im Umgang mit Zahlen und ihrer physikalischen Einheit vollkommen unbedarft, gehe auf eine ganz andere Weise an die Zeit heran:

    Die Zeit, als Wort in ihrer Einheit aus unserer Sprache erzeugt, gleichzeitig aber auch durch Gott in seiner Einheit bereits erfüllt. Sozusagen als Datenvolumen von Gott ausgehend, in uns Menschen aufgeteilt durch seine Entwicklungsgeschichte. Durch ihr Geburtsdatum gliedert sich die Zeit aus ihrer Einheit in eine Vielfalt, die sich durch Gott erklären lässt und mit Gott offen umgeht. Das heißt, Zeit ist zum einen in Gott erfüllt und damit als physikalisches Grundgesetz angelegt, in ihren Daten jedoch an seine offene Form gebunden.

    Ich würde Zeit als ein Werkzeug im Umgang mit Gott bezeichnen, denn durch ihn gewinnt sie mit ihrer jeweiligen Einheit an Bedeutung. Am Ende steht ihre eigene Einheit aus dem Anfang fest. Wir, die menschliche Einheit daraus, können sie mit unserem Glauben an Gott fortsetzen. Ihre Erfahrungswerte sind durch Gott kommunikationsfähig und wachsen aus dem Leben an seiner Würde, die wir in ihr als Mensch darin verewigt sind.

    Zeit hat keinen Namen, sie gibt jedoch seinen Wert im Umgang mit ihrer endgültigen Einheit frei. Wir Menschen lassen uns taufen, aus einem Glauben heraus, der uns mit seiner Geburt verbindet, die uns an das Ende einer Entwicklung stellt, aus der Gott als unser aller Anfang hervortrat.

    Meiner Geburt ist eine Lebenszeit geschuldet, die sich aus Gott ergibt, sich dennoch mit mir als Mensch auseinandersetzt. Das wiederum ist meiner persönlichen Haltung geschuldet, die mich Gott gegenüber verbindlich macht, durch den ich niemals der Zeit und seiner Potenz gleichzeitig gerecht werden kann. Die Freisetzung von meinem Potenzial ist jedoch von der Potenz abhängig, die gleichzeitig mit ihr eingetreten ist. Das bedeutet, an Gott wächst ein Raum, dessen Zugang von einer Zeit zeugt, die jedoch immer nur ihre Einheit und niemals Gott erreichen kann.

    Somit ist Zeit das Endprodukt aus einem Leben, das von Gott ausgeht und in mir endet, jedoch immer wieder auf die Geburt zurückfällt, die sich aus seinem Gedächtnis ergibt. Letztendlich ist Gott das Ergebnis der Zeit, lässt jedoch immer die Einheit offen, aus der sich seine Genesis ergibt.

    Alle Daten, die wir begründen können, die basieren auf der Einheit des Zeitraumes, in dem sie angelegt sind. Dieser Zeitraum wird uns durch die eigene Geburt zugänglich gemacht, die wiederum seine Potenz braucht, um ihr Potenzial überhaupt erreichen zu können. Bleiben wir dem Zeitraum erhalten, so ist mir die Tatsache bewusst, dass es nur einen Zeitraum gibt, der sich jedoch in seiner Einheit auch mit mir als Mensch auseinandersetzt. Ohne diese Auseinandersetzung mit mir bleibt unbewusst, was die Potenz hervorbringt, die zu meinem Gedächtnis verkörpert, was sich aus Gott für mich als Mensch daraus ergibt.

    Sie als Kommunikationsmittel einzusetzen, aus dem ich ziehen kann, was immer sie mir in ihrer Wurzel aus Gott anzubieten hat, das hat sie mich gelehrt.

    Was mir in Bezug auf Sprache und Zeit einfällt ist, dass der Umgangston im Verhalten der Personen untereinander einen immer höheren Stellenwert einnimmt, je weiter die Zeit in unserem Fühlen für ihre Einheit voranschreitet.

    Ich wünsche mir, dass ich in ihrer Auseinandersetzung über die Zeit, einen Impuls gebe, der sie aus dem Umgang mit ihrer Würde als Mensch lehrt, dass sich aus der Zeit für unser aller Daten die Informationsgrundlage der Geburt erhebt, die zu Gott führt.

    Was bringt mir die Messbarkeit von Zeit, solange ich nicht erstaunt darüber bin, wie sie in mein Leben eingetreten ist und woran die Potenz meiner Geburt wächst? Diese Potenz kann sich bereits heute an der Einheit ermessen, obwohl nichts mit der Zeit, sondern alles mit Gott begonnen hat. Wie kann das sein und vor allem, wie können wir dieser Messbarkeit des Lebens etwas abgewinnen, das es noch nicht gibt?

    Herzliche Grüße
    Roswitha Steffens

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